v. l.: Stadtbrandinspektor Welf Steinheisser, stellvertretender Stadtbrandinspektor Jan Seela und Bürgermeister Marcus Dittrich. Foto: Stadt Bad Karlshafen
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Feuer bei der Feuerwehr – diese Botschaft wünscht sich sicherlich niemand. In den vergangenen Jahren kam es jedoch immer wieder zu teils schwerwiegenden Bränden in Feuerwehrhäusern. Durch immer mehr Elektronik und Akkus in Fahrzeugen, Gebäuden und Geräten steigt auch hier die Brandgefahr, trotz regelmäßiger Überprüfung und Wartung. Bei einem solchen Brand können nicht nur hohe Schäden entstehen, sondern auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr kann erheblich beeinträchtigt werden.
Aufgrund der jüngsten Ereignisse hat auch die Stadt Bad Karlshafen ihre beiden Feuerwehrhäuser jetzt mit einer Brandwarnanlage ausgerüstet. „Vernetzte Rauchmelder im Gebäude und in den Fahrzeugen sollen dafür sorgen, dass im Falle des Falles ein Brand schnell entdeckt und somit ein Schaden so gering wie möglich gehalten werden kann“, erläutert Stadtbrandinspektor Welf Steinheisser. Löst einer der Melder aus, werden die Einsatzkräfte der Wehren automatisch alarmiert.
Bei der Anschaffung der Anlage unterstützt die Sparkassenversicherung nun die Stadt Bad Karlshafen mit einem Zuschuss von 1.000 Euro.
„Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden in Feuerwehrhäusern, die die Einsatzbereitschaft erheblich beeinträchtigten. Als Marktführer in der Gebäudeversicherung in unserem Geschäftsgebiet möchten wir einen Beitrag zum besseren Schutz der Feuerwehrhäuser leisten“, sagt Andreas Haas, Direktionsbevollmächtigter der Sparkassenversicherung, anlässlich der Förderung. „So können Brände frühzeitig erkannt, Schäden minimiert und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr dauerhaft gewährleistet werden – zum Vorteil der gesamten Kommune.“
Für die unkomplizierte finanzielle Unterstützung durch die Sparkassenversicherung und die gute Zusammenarbeit bedankte sich Bürgermeister Marcus Dittrich bei Haas – und hob auch das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrleute bei der Verbesserung der eigenen Sicherheit hervor: „Die Notwendigkeit der Brandfrüherkennung wurde von der Feuerwehr erkannt und die Anlage wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr selbst ausgewählt und installiert.“
Die Sparkassenversicherung engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die Feuerwehren. Dabei stehen der Schutz und die Rettung von Menschenleben ebenso im Fokus wie die Sicherung der Gebäude und die Vermeidung von Schäden. Zu den Fördermaßnahmen zählen Jubiläumsprämien, Zuschüsse für Brandschutzkoffer sowie vor allem die Ausstattung mit moderner und innovativer Feuerwehrausrüstung. Bis 2029 plant die Sparkassenversicherung, bei über 800 versicherten Kommunen den Einbau von Brandfrüherkennungsanlagen zu fördern und investiert dafür insgesamt fast eine Million Euro. Weitere Informationen: www.sv-kommunal.de




