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Auftakttreffen im Kulturbahnhof Uslar, Foto: Stadt Uslar

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Die Sollingbahn feiert im Jahr 2028 ihr 150-jähriges Bestehen. Um dieses Ereignis frühzeitig in den Blick zu nehmen, kamen Ende April auf Einladung von Uslars Bürgermeister Torsten Bauer Vertreter der Anrainergemeinden und Eisenbahnfreunde zu einem ersten Austausch im Kulturbahnhof Uslar zusammen. Das Treffen diente dazu, Ansätze für ein mögliches Jubiläumswochenende zu erörtern. Auch Bad Karlshafens Bürgermeister Marcus Dittrich nahm an dem Treffen teil.

Am 15. Januar 1878 wurde die knapp 64 Kilometer lange Verbindung zwischen Ottbergen und Northeim offiziell eröffnet. „Um an die Bedeutung dieser Bahnlinie für unsere Region zu erinnern, gibt es die Überlegung, dieses Jubiläum im Jahr 2028 gemeinsam zu gestalten“, so Bürgermeister Torsten Bauer. Im Mittelpunkt der bisherigen Überlegungen steht ein dezentrales Konzept: Geplant ist, dass örtliche Vereine und Organisationen in den verschiedenen Bahnhöfen entlang der Strecke – von Ottbergen über Bodenfelde bis Northeim – eigene Feste in Eigenregie ausrichten könnten. So soll die regionale Vielfalt entlang der Schiene im Fokus stehen.

Erste Ideensammlung: Von Ausstellungen bis hin zu möglichen Sonderfahrten
In der Vorbereitungsgruppe wurden bereits verschiedene Ansätze zusammengetragen, um die Veranstaltungsorte attraktiv zu gestalten. Neben musikalischen Auftritten, Ausstellungen und Angeboten für Kinder kam in der Runde auch die Idee auf, ob an diesem Wochenende möglicherweise Sonderzüge auf der Strecke verkehren könnten. Ob und in welcher Form solche Fahrten realisierbar sind, ist derzeit jedoch noch völlig offen und Gegenstand zukünftiger Prüfungen. Hierfür stehe man im Kontakt mit dem Verein „Eisenbahn Nostalgiefahrten Bebra“, um die generellen Möglichkeiten auszuloten.

Das Treffen im Kulturbahnhof war der Auftakt einer noch sehr frühen Planungsphase. In den kommenden Monaten sollen die Gespräche mit den Akteuren vor Ort fortgeführt werden, um zu sehen, welche Ideen tatsächlich umgesetzt werden können. Vereine oder Bürger, die sich für das Projekt interessieren, können sich gerne an die Initiatoren wenden.