Hugenottenturm

Oberhalb von Bad Karlshafen, auf einem steilen Berghang, befindet sich der Hugenottenturm, der im Jahre 1913 im Auftrag des Kaufmanns Johann Joseph Davin aus Bremen errichtet wurde, dessen hugenottische Vorfahren in der Stadt Aufnahme und eine neue Heimat fanden. Der Turm ist aus Wesersandstein errichtet und steht ca. 100m über dem Niveau der Stadt auf den Hessischen Klippen, die ca. 205 m über NN liegen.


Eine Wendeltreppe führt über ca. 100 Stufen im Turm bis zur Freiterrasse, die einen herrlichen Blick über Stadt und Tal bietet. Der Fußweg führt aus der Stadt heraus über die Diemelbrücke, gegenüber die Treppenanlage hinauf und dann nach der Treppe gleich wieder rechts steíl im Wald bergauf.

Blickt man vom Hugenottenturm auf die Stadt Bad Karlshafen, erkennt man bis heute den denkmalgeschützten Ortskern mit den rund um den alten Hafen gebauten Häusern. In strenger Geometrie wurden etwa 120 Häuser in Carrées geordnet.

In der Stadt gibt das im Jahre 1989 in einem ehemaligen Fabrikgebäude  (ehemalige Tabakfabrik) eröffnete Hugenottenmuseum Einblicke in das Leben der französischen Glaubensflüchtlinge, die ab dem Jahre 1701 in die neugegründete Stadt Karlshafen (damals noch Sieburg) zogen.