Rathaus & Verwaltung


Stadtverwaltung
Bad Karlshafen

Hafenplatz 8 (Rathaus)
34385 Bad Karlshafen

Tel. 0 56 72 / 99 99 0
Fax  0 56 72 / 99 99 13

                


Wahl des Hessischen Landtages am 28. Oktober 2018

mit 15 Volksabstimmungen zur Änderung der Verfassung des Landes Hessen

Das vorläufige Endergebnis der Wahl des Hessischen Landtages für den Wahlkreis 1 Kassel-Land I finden Sie >>>hier<<<.

Das Ergebnis der 15 Volksabstimmungen zur Änderung der Hessischen Verfassung wird ab morgen nach der Freigabe des Gemeindeergebnisses direkt im Internet unter www.statistik.hessen.de veröffentlicht.

 



 B A U S T E L L E N

       
in Bad Karlshafen und Umgebung

 

A K T U E L L E S



14.11.2018

Weihnachtsbäume gesucht

Zur weihnachtlichen Gestaltung des Marktplatzes gegenüber dem Alten Rathaus in Helmarshausen wird von der Stadt Bad Karlshafen noch ein Weihnachtsbaum gesucht. Der Baum sollte eine Höhe von ca. 3-4 m haben.

Für den Hafenplatz in Bad Karlshafen wird ebenfalls ein passender Baum gesucht. Der Baum sollte eine Höhe von ca. 7m haben.

Sollte jemand einen passenden Tannenbaum in seinem Garten haben, den er gern für diesen Zweck spenden möchte, bitten wir um telefonische Terminvereinbarung mit unserem Bauhofleiter Herrn Pedall unter der Rufnummer 05672/921216, um einen Besichtigungstermin zur Prüfung, ob der Baum geeignet ist, zu vereinbaren.


08.11.2018

Hinweis auf eine Stellenanzeige

Die Stadt Bad Karlshafen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für die Bereiche Hauptamt/Bürgerbüro in Teilzeit

(25 Std./Woche) in einem befristeten Arbeitsverhältnis für zwei Jahre.

Der gesamte Ausschreibungstext und weitere Informationen können bis zum Bewerbungsschluss am 21.11.2018 unter www.bad-karlshafen.de/Stelleninfo abgerufen werden.


08.11.2018

Flutung des Hafenbeckens hat begonnen:

Wasser marsch für den Hafen!

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Hafenbaustelle und die gesamte Stadtentwicklung von Bad Karlshafen ist geschafft:
seit Mittwoch, dem 7. November, läuft (endlich!) wieder Wasser in das Hafenbecken mitten in der Stadt. Um 11 Uhr öffneten Altbürgermeister Ullrich Otto und Bürgermeister Marcus Dittrich per Knopfdruck die Schieber am Entnahmebauwerk zwischen Mühlgraben und Landgraf-Carl-Kanal am Invalidenhaus in der Carlstraße.

 

Verfolgt von zahlreichen Schaulustigen und Gästen aus der regionalen Wirtschaft und Politik bahnte sich anschließend das Wasser seinen Weg ins Hafenbecken. „Das große Interesse an diesem besonderen Moment zeigt, wie wichtig und richtig die Wiederbelebung des Hafens für die Stadt ist“, so Marcus Dittrich.

Am Abend unterstützten Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren aus Bad Karlshafen, Helmarshausen, Herstelle, Langenthal und Trendelburg symbolisch die Flutung des Hafenbeckens mit einer gemeinsamen Übung.

Mit der Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser wird ein städtebauliches Gesamtkonzept verfolgt, um den Hafen wieder zum Mittelpunkt der Stadt zu machen und die baukulturell-historische Bedeutung zur Geltung zu bringen. Der Hafen soll Mittelpunkt und Magnet für Wassertouristen, Tages- und Feriengäste und Bürger der Stadt werden.

In einer kurzen Ansprache hob der Bürgermeister die fristgemäße Bauzeit hervor und dankte allen Projektbeteiligten und insbesondere den Bauarbeitern für die rekordverdächtigen Arbeiten: „Das war nur zu schaffen, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.“ Aufgrund von Fördervorgaben waren ab Projektstart im September 2016 für Planung, Genehmigung und Bau nur etwas mehr als zwei Jahre Zeit.

In den nächsten Wochen wird nun Zug um Zug die Schleuse in Betrieb genommen und ausgiebig getestet werden. Zudem laufen noch die letzten Arbeiten an den Steganlagen und an der Einfahrt zur Weser, wo noch die sogenannte „Weserwartestelle“ errichtet wird. Diese Arbeiten sollen bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein. Beginnen werden in Kürze auch die Arbeiten zum Bau des Schleusenbetriebsgebäudes auf der Grundfläche des Abwasserpumpwerks auf dem Hafenplatz. Hier werden die Schleusentechnik, der Schleusenwärter sowie Sanitäranlagen untergebracht. Das Land Hessen wird zudem auch 2019 die Sanierung der Hafenmauern forstsetzen. Für die Neugestaltung des Hafenumfeldes bereitet die Stadt einen Förderantrag vor. In die Planungen sollen die Anlieger mit einbezogen werden.


08.11.2018

Zeugenaufruf

Hinweis auf Eigentümer

Im Stadtteil Helmarshausen steht seit einigen Wochen ein nicht fahrtüchtiger Wohnwagen auf dem Parkplatz zwischen Post- und Mauerstraße.
Vom Ordnungsamt wurde bereits ein Aufkleber zwecks „Aufforderung zur Entfernung dieses Fahrzeuges“ angebracht.
Da diese jedoch ohne Erfolg blieb, wenden wir uns heute an die Bevölkerung mit der Bitte um Mithilfe:
Wer kann Angaben zu dem Halter dieses Wohnwagens machen bzw. hat gesehen, wer diesen dort abgestellt hat?

 

Hinweise bitte an das Ordnungsamt unter Tel.: 05672-999916


26.10.2018

Flutung des Hafenbeckens beginnt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit neigen sich die Bauarbeiten der von der Bundesrepublik Deutschland als Nationales Projekt des Städtebaus geförderten Hafenöffnung – fristgemäß und rekordverdächtig – dem Ende entgegen.

Am Mittwoch, dem 7. November 2018, wird erstmals nach langer Zeit wieder Wasser durch den Landgraf-Carl-Kanal fließen, um – zunächst für den Testbetrieb der Schleuse – den Hafen wieder zu fluten.

Um 11 Uhr heißt es „Wasser marsch“ am Entnahmebauwerk am Mühlgraben in der Carlstraße (Höhe Invalidenhaus) in Bad Karlshafen.
Anschließend bahnt sich das Wasser seinen Weg in das Hafenbecken. Ab 17 Uhr will die Jugendfeuerwehr die Flutung „auf Feuerwehrart“ unterstützen.
Der Flutungsprozess wird nach etwa zwei Tagen abgeschlossen sein.
Sie sind herzlich eingeladen, die Flutung des Hafenbeckens mitzuerleben und sich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt zu machen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch in Bad Karlshafen
Ihr Bürgermeister

Marcus Dittrich


18.10.2018

Fußgängerbrücke über die Diemel wird gesperrt

Die sanierungsbedürftige Fußgängerbrücke über die Diemel oberhalb der Anglerhütte in Helmarshausen muss aufgrund des Schadenbildes voll gesperrt werden.

Die zur Feststellung des endgültigen Umfangs der Schäden durchgeführten Untersuchungen des Holzes durch eine Fachfirma haben ergeben, dass die Beschädigungen so erheblich sind, dass eine sichere Überquerung nicht mehr gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund wird die Brücke aus Sicherheitsgründen  bis auf weiteres gesperrt. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.


 

18.10.2018
PM Landkreis Kassel

Ski- und Snowboard-Freizeit für Jugendliche vom 5. bis 12. Januar 2019 in Schönau bei Berchtesgaden

Landkreis Kassel. Auch im kommenden Winter bietet die Kreisjugendförderung wieder eine einwöchige Ski- und Snowboard-Freizeit für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren im "Haus Panorama" in Schönau bei Berchtesgaden an. Teilnehmen können Anfänger und Fortgeschrittene. Skikurse werden durch die örtliche Skischule angeboten. Bei fehlendem Schnee kann auf höhergelegene Skigebiete in Österreich ausgewichen werden. Möglich sind auch Ausflüge in die reizvolle Umgebung. Gemütliche Hütten-Abende stehen ebenfalls auf dem Programm. Die Leitung hat ein erfahrenes Betreuerteam.

Los geht es am 5. Januar 2019. Die An- und Abreise erfolgt mit modernen Reisebussen. Die Kosten pro Person (mit Vollpension) betragen 260 Euro. Zusätzlich können folgende Kosten anfallen: Etwa 125 Euro für Liftgebühren; 80 Euro für einen Skikurs oder 85 Euro für einen Snowboardkurs; etwa 15 Euro für Fahrten und Eintrittsgelder. Die Skiausleihe ist im "Haus Panorama" für 17 Euro inklusive Schuhe für die Dauer des Kurses möglich. Die Snowboardausleihe bei einem kommerziellen Anbieter vor Ort kostet rund 75 Euro für Board und Schuhe. Das Taschengeld liegt im eigenen Ermessen.

Anmeldevordrucke sind in allen Gemeinden erhältlich oder auf der Internetseite des Landkreises Kassel unter dem Stichpunkt "Familie und Bildung". Weitere Auskünfte bei Daniela Grimm unter Tel. 0561 / 1003 – 1302.


18.10.2018

Charity-Lauf am 3. November 2018 rund um den Hafen

Am 3. November 2018 findet ab 13.30 Uhr der „Hafenlauf 2018“ rund um das Hafenbecken statt. Aus diesem Grund sind die Straßen Hafenplatz (Rathausseite), Invalidenstraße, Conradistraße und Hafenplatz (Denkmalseite) von 13 – 16 Uhr gesperrt. Der Hafenlauf 2018 ist ein Spendenlauf für das Projekt des Deutschen Kindervereins Essen e. V. in Bad Karlshafen und wird von dem Baustellen-ERLEBNIS-Programm unterstützt.



17.10.2018

„Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2018“ in Hessen

Jetzt noch bewerben bis zum 31. Oktober 2018

Nachbarn aus Hessen können sich noch bis zum 31. Oktober mit ihrem Gemeinschaftsprojekt für „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2018“ bewerben. Das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft vergibt den Nachbar-Oskar sowie Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro.


16.10.2018

Wichtiges Etappenziel auf der Hafenbaustelle

Bei der Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser in Bad Karlshafen wurden in dieser Woche die Schleusentore montiert. Per Autokran schwebten zunächst die beiden etwa vier Tonnen schweren Obertore an ihrer endgültigen Position ein, später wurden auch die beiden größeren und etwa sechs Tonnen schweren Untertore an der Weserseite eingebaut. Für Anfang November ist nun die erste Probeflutung des Hafenbeckens vorgesehen, um die neue Schleuse ausgiebig zu prüfen. Bis dahin werden die Steganlagen installiert und das Baufeld geräumt.

             


11.10.2018

Sperrung der Straße "Niederau" im OT Helmarshausen

Die bauausführende Firma Gebr. Wagner, Hofgeismar, wird am morgigen Freitag, dem 12. Oktober im Zeitraum von 12:00 Uhr – 16:00 Uhr die Straße "Niederau" auf Höhe der Hausnummern 1-7 voll sperren, um mit den notwendigen Fräsarbeiten zu beginnen.

Nach 16 Uhr wird die Sperrung wieder aufgehoben. Die Fortsetzung der Maßnahme erfolgt am Dienstag, dem 16. Oktober 2018.


08.10.2018

Hafenöffnung Thema bei Bundeskongress

Die Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser war Thema beim Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Frankfurt/Main. Stefanie Müller, die im Bauamt der Stadt das Hafenprojekt betreut, und Björn Helfers, Projektleiter der Planungsgemeinschaft, stellten dort im Rahmen eines Netzwerktreffens die Bad Karlshafener Großbaustelle vor. Der Kongress wurde vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) veranstaltet. An dem fachlichen Austausch während des Netzwerktreffens nahmen die am Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ beteiligten Kommunen teil.

Im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus werden 104 ausgewählte Projekte bundesweit gefördert. Eines dieser Premiumprojekte ist die „Wiederanbindung des historischen Hafens an die Weser in Bad Karlshafen“. Die Stadt Bad Karlshafen war – neben drei weiteren Projekten – eingeladen, das Förderprojekt und die darin gesetzten Zielen zu präsentieren. Ein besonderer Fokus lag insbesondere auf der Gestaltung des Prozesses, der Vermittlung der Projektinhalte und der Beteiligung der Akteure in der Stadt. Eine wesentliche Rolle spielten zudem die bereits spürbaren Impulswirkungen für die barocke Planstadt und die Stadtentwicklung. Dieses Thema wurde im Rahmen des Kongresses bei einer Podiumsdiskussion mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Forschung durch Regionalmanager Holger Schach (Kassel) und den Leiter der Bad Karlshafen GmbH, Prof. Dr. Bernd Schabbing, noch einmal vertieft.

Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, welche unterschiedlichen städtebaulichen und baukulturellen Impulswirkungen durch die Förderung in Städten und Gemeinde erzeugt werden können und welch wichtigen Beitrag diese zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung leisten. Der Bund wird mit dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus auch in den kommenden Jahren Premiumprojekte des Städtebaus fördern.


08.10.2018

Kindertagesstätte Arche Noah:

Neue Gruppe nimmt Betrieb auf

Mehr Plätze für die Jüngsten: Bürgermeister Marcus Dittrich und Pfarrer Daniel Fricke haben eine neue Kindergartengruppe der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Kindergartenleiterin Claudia Köster, Sachbearbeiterin Bettina Fürste und Architekt Michael Pleßmann übergaben sie den Neubau am Triftweg in Bad Karlshafen seiner Bestimmung.

Nach einem knappen Jahr Bauzeit zogen am 4. Oktober die ersten Mädchen und Jungen in den neuen Anbau der Kindertagesstätte Arche Noah ein. Neben einem Gruppenraum für bis zu 25 Kinder beherbergt der Neubau auch Sanitär- und Personalräume. Zudem entstanden durch die Anbindung an den bestehenden Kindergarten ein flexibel nutzbares Atrium sowie ein Innenhof.

Der mit 329.000 Euro Baukosten veranschlagte Neubau wurde vom Bundesfamilienministerium aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2015-2018 mit 100.000 Euro und aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 mit 60.000 Euro gefördert. Außerdem gewährten der Landkreis Kassel einen Zuschuss in Höhe von 13.000 Euro sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Zuschuss in Höhe von 10% der Baukosten. In die neue Ausstattung der Räume fließen weitere 50.000 Euro. Geplant wurde der Neubau – wie bereits die Krippe – vom Architekturbüro amp+ aus Hofgeismar. Betrieben wird die Kindertagesstätte Arche Noah – wie auch der Kindergarten Helmarshausen – von der evangelischen Kirchengemeinde.

Einige Restarbeiten – unter anderem die Gestaltung der Außenanlagen und die Anbringung des Wärmedämmverbundsystems – müssen noch erfolgen. Diese Arbeiten sind im laufenden Betrieb möglich. Stadt und Kirche war es wichtig, die neue Gruppe möglichst zügig in Betrieb nehmen zu können. Um weiterhin den Bedarf an Kindergartenplätzen sicherzustellen, laufen derzeit die Planungen für den Umbau der Zehntscheune in Helmarshausen. Hier sollen mindestens bis zu 25 weitere Kindergartenplätze entstehen.

v.l. Erzieherin Mareike Heller, Pfarrer Daniel Fricke, Bürgermeister Marcus
Dittrich, Kita-Leitung Claudia Cöster, Architekt Michael Pleßmann, Architekt
Nesat Kaban, Sachbearbeiterin Bettina Fürste und Erzieherin Bettina Kayser
mit Kindern der ev. Kita Arche Noah


05.10.2018

Sperrung der Straße "Niederau" im OT Helmarshausen

Aufgrund einer notwendigen teilweisen Erneuerung der Asphaltfläche in der Straße "Niederau" im OT Helmarshausen ist es erforderlich, die Straße vom 15. – 19. Oktober 2018 für den Fahrzeugverkehr komplett zu sperren.

Wir bitten Sie um Verständnis für die Maßnahme und hoffen, dass Sie durch die Einschränkungen nicht zu sehr belastet werden.


02.10.2018

Fußgängerbrücke muss saniert werden: nur eingeschränkte Begehbarkeit

Die Fußgängerbrücke über die Diemel oberhalb der Anglerhütte in Helmarshausen ist sanierungsbedürftig. Nachdem sich im Bereich der Brückengeländer Pilze gebildet hatten, wurde von der Stadt Bad Karlshafen ein Ingenieurbüro mit der Begutachtung der 1990 erbauten Brücke beauftragt. Zwischenzeitlich wurde das Brückengeländer zudem durch Vandalismus teilweise stark beschädigt. Das Gutachten des Ingenieurbüros liegt der Stadt nun vor. Zur Feststellung des endgültigen Umfangs der Schäden und der Art der Sanierung sind jedoch weitere Untersuchungen des Holzes notwendig. Zur Gewährleistung der Haltbarkeit des Geländers sollte die Brücke bis zur endgültigen Klärung auf Rat der Fachleute bis auf Weiteres aus Sicherheitsgründen nur von maximal fünf Personen gleichzeitig begangen werden. Eine Einsturzgefahr der Brücke besteht nicht.

Marcus Dittrich

(Bürgermeister)


02.10.2018
Hessen Mobil informiert:

Erneuerung der Weserbrücke: Verkehrsführung erfolgt über Behelfsbrücke

Die Verkehrsführung im Bereich der Weserbrücke in Bad Karlshafen wird geändert: Ab Dienstag, dem 9. Oktober, wird der Verkehr auf die neu erstellte Behelfsbrücke verlegt. Fußgänger und Fahrzeugverkehr werden dann bis zum Frühjahr 2019 über die stromaufwärts parallel zur bisherigen Weserbrücke erstellte Behelfsbrücke verlaufen.

Mit der Änderung der Verkehrsführung beginnen der Abriss der alten Weserbrücke samt ihrer Brückenpfeiler und Widerlager sowie die Vorbereitungen für den Neubau der Pfeiler und Widerlager des neuen Brückenbauwerks. Bis zum Frühjahr 2019 soll der Unterbau dann neu erstellt sein, um anschließend die neue Brücke auf ihre endgültige Position zu schieden. Die Behelfsbrücke, die im Laufe des Jahres 2018 erstellt wurde, stellt bereits den Oberbau der neuen Brücke dar.  




14.09.2018

Apfelbäume kostenlos zum Selberpflücken

Im Graseweg im OT Bad Karlshafen befinden sich im Bereich der Hausnummern 4 bis 10, ab der Hausnummer 37 in Richtung Krukenburg, im Bereich des Zweiten Grasewegs (Teerweg) und im Bereich ab der Schäferscheune Richtung Carlsplatz zahlreiche Apfelbäume, die bisher nicht zum Abpflücken verpachtet wurden.

Die Stadt Bad Karlshafen bietet diese Äpfel kostenlos zum Selberpflücken an.

Die betroffenen Bereiche sind im nachfolgenden farblich gekennzeichnet:


12.09.2018

Neue Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Bad Karlshafen I und stellvertretende Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Bad Karlshafen II gesucht

Die Hecke des Nachbarn verdunkelt das Wohnzimmer, eine Freundin zahlt ihre Schulden nicht zurück oder der Handwerker von nebenan streicht die Küche mit der falschen Farbe und sieht seinen Fehler nicht ein: Streit gibt es immer mal, aber deswegen gleich vor Gericht ziehen? Gerade bei Konflikten zwischen Nachbarn oder Bekannten kann ein Schiedsmann oder eine Schiedsfrau vermitteln, ohne dass ein Gericht ein Urteil sprechen muss.

Für die bisherige Schiedsperson des Schiedsamtsbezirkes Bad Karlshafen I und stellvertretende Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Bad Karlshafen II wird zum 21. November 2018 für die Dauer von fünf Jahren eine Nachfolge gesucht. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, sollte zwischen 30 und 75 Jahre alt sein und im Schiedsamtsbezirk wohnen.

Der Schiedsmann oder die Schiedsfrau trifft keine Entscheidungen, sondern versucht, Spannungen abzubauen und eine Einigung herzustellen. Wenn es nicht dazu kommen sollte, können die Parteien immer noch vor Gericht ziehen.

Im Bereich des Strafrechts ist das Schiedsamt für Delikte zuständig, bei denen die Staatsanwaltschaft keine öffentliche Anklage erhebt, sondern auf den Weg des Privatklageverfahrens verweist. Dazu gehören unter anderem Körperverletzung, Beleidigung, Verleumdung, Bedrohung oder Sachbeschädigung.

Schiedsmänner und Schiedsfrauen sind zudem für zivilrechtliche Streitigkeiten vermögensrechtlicher Art zuständig – wenn es also ums Geld geht. Häufig sind das Konflikte unter Nachbarn. Am Ende des Schiedsverfahrens sollte eine vertragliche Regelung stehen.

Die zukünftige Schiedsperson wird in Grund- und Aufbaulehrgängen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Außerdem werden später vertiefende Seminaren angeboten. Die Fortbildungskosten werden übernommen. Zudem wird eine Amtsraumentschädigung gezahlt.

Sofern Sie Interesse an diesem Ehrenamt haben, bewerben Sie sich bitte bis zum 28. September 2018 bei dem Magistrat der Stadt Bad Karlshafen, Hafenplatz 8, 34385 Bad Karlshafen.

Weitere Informationen werden über den zuständigen Sachbearbeiter, Herrn Özden (05672-9999-17), erteilt.

 



30.08.2018
  Presseinformation des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen

Feierliche Eröffnung des Tag des offenen Denkmals

Zur feierlichen Eröffnung des Tages des offenen Denkmals am 8. September 2018 ab 18:30 Uhr durch Staatssekretär Patrick Burghardt, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, im Rathaus von Bad Karlshafen, Hafenplatz 8 in 34385 Bad Karlshafen sind alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich eingeladen.

Unter dem Titel „Eine Stadt als Start-up: Geschichte(n) der Stadtgründung“ werden Szenen aus der Geschichte der Stadt Bad Karlshafen vorgestellt, in der im 17. Jahrhundert aus Frankreich geflohene protestantische Glaubensflüchtlinge angesiedelt wurden. Insbesondere aufgrund seines Hafenbeckens, das die Stadt über die Wasserstraße mit den internationalen Handelsmetropolen verbinden sollte, gilt Bad Karlshafen heute als Inbegriff der vorausschauenden Planungen Landgraf Karls von Hessen-Kassel.
 
Marcus Dittrich, Bürgermeister von Bad Karlshafen begrüßt die Gäste, Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen spricht über das Europäische Kulturerbejahr 2018, Matthias Haupt, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen informiert über das musikalische Programm der Stiftung anlässlich des Tages des offenen Denkmals.
 
Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr mit einem Empfang im Erdgeschoss des Rathauses und der Möglichkeit, die Ausstellung „Perpetuum Mobile – und es dreht sich doch“ zu besichtigen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir bitten um eine kurze Anmeldung an Melanie.Geyer@lfd-hessen.de.

Ab 20:00 Uhr findet die konzertante Opernaufführung „Musikprotokoll einer Flucht – die Hugenotten“ im Landgrafensaal des Rathauses statt. Arien und Ensembles von Rossinis Zeitgenossen Carlo Coccia, Luigi Savi und Vincenzo Pucitta sowie verbindende Texte machen die Geschichte der Glaubensflüchtlinge aus Frankreich im 17. Jahrhundert lebendig.

Eintrittskarten zum Preis von 14 € sind bei der Tourist Information, Weserstraße 19, 34385 Bad Karlshafen, Tel. 05672 9226140, touristinfo@badkarlshafengmbh.de, erhältlich.

Die Veranstaltung wird vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Karlshafen, der Bad Karlshafen GmbH und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen organisiert.
 
Am Sonntag finden in Bad Karlshafen im Rahmen des Hugenotten-Festivals neben
einem Gottesdienst verschiedene Aktionen und Führungen zur Geschichte der
Hugenotten in Bad Karlshafen statt.
 
Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Europäischen Kulturerbejahr finden Sie unter
https://lfd.hessen.de/service/
www.bad-karlshafen-tourismus.de
https://sharingheritage.de/

Eine Übersicht über die geöffneten Denkmäler in Hessen finden Sie unter https://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/he/.



27.08.2018
Pressemitteilung des Hessischen Waldbesitzerverbandes e.V.

Die Dürre setzt dem Wald schwer zu

Die Wälder leiden weiterhin unter der langanhaltenden Trockenheit und weisen sichtbare Reaktionen auf. Wegen des Wassermangels verfärbt sich schon jetzt das Laub und die Bäume werfen Früchte und Blätter ab. Geschwächte Bäume werden in den nächsten Jahren schlechter wachsen und sind eine leichte Beute für Schädlinge. Bei neu gepflanzten Kulturen werden viele junge Bäumchen nicht überleben. Die Waldbrandgefahr ist nach wie vor sehr hoch. Der Hessische Waldbesitzerverband bittet Umweltministerin Priska Hinz um Hilfe für die Waldbauern.

Seit Anfang August schlagen die Waldbauern Alarm. Auf vielen Standorten vertrocknen Nadelbäume und etliche Laubbäume sind schon kahl. Anders als in der Landwirtschaft wird das Ausmaß der Trockenschäden im Wald erst in den kommenden Jahren sichtbar. Ob und wie gut geschädigte Bäume wieder austreiben, wird sich erst im Mai des nächsten Jahres zeigen. Vertrocknete Waldkulturen können erst im Frühjahr nachgepflanzt werden, wenn es im Winter ausgiebig geregnet hat und die Böden mit Wasser gesättigt sind.

Dazu kommt, dass der trockenheiße Sommer 2018 die Ausgangslage für die Vermehrung von Borkenkäfern begünstigt. Bereits jetzt zeigt sich ein stark verbreiteter Befall in den Nadelwäldern. Die massive Vermehrung der Schadinsekten in diesem Spätsommer sorgt für einen hohen Ausgangsbestand im nächsten Frühjahr. Die massenhaft überwinternden Käfer können Bäume leichter befallen und zusätzliche Waldflächen zerstören.

Die Schäden im Wald sind groß. Wachstumseinbußen durch die Trockenheit und erhöhte Schäden an frisch gepflanzten Kulturen und alten Waldbeständen bedeuten für die betroffenen Waldeigentümer erhebliche Vermögensverluste und Mehraufwand. Förster und Waldbesitzer werden in den kommenden Jahren sehr viel damit zu tun haben, abgestorbene Bäume zu fällen und nach zu pflanzen, um den Wald zu erhalten. Besonders stark sind die Trockenheitsschäden an Waldrändern. An Straßen und Schienen werden deshalb teure und zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrssicherung notwendig sein.

Der Hessische Waldbesitzerverband bittet die Hessische Umweltministerin, Priska Hinz, daher um finanzielle Unterstützung. Es geht nicht darum, Vermögensverluste infolge der Trockenheit auszugleichen, sondern Liquidität der Forstbetriebe zu sichern und Aufwendungen zur Erhaltung des Waldes zu übernehmen, die der gesamten Gesellschaft zugute kommen.

Waldbrandgefahr bleibt weiter hoch

Auch die geringen Niederschläge oder lokalen Hitzegewitter mit Starkregen in den letzten Tagen haben der Vegetation kaum etwas gebracht. Die Feuchtigkeit ist nur wenige Zentimeter in die Böden eingedrungen und durch die folgenden trocken heißen Tage gleich wieder verdunstet. Die Waldböden sind von trockenem Laub bedeckt. An Waldrändern und Böschungen stehen vertrocknete Gräser und Kräuter, die auch durch Niederschläge nicht wieder grün werden. Solange es nicht ergiebig und anhaltend regnet, bleibt die Gefahr von Waldbränden deshalb weiterhin sehr hoch. Das Rauchen im Wald bleibt weiter verboten. Grillen an Waldrändern sollte  auch auf ausgewiesenen Grillplätzen unter allen Umständen unterbleiben.


 17.08.2018

Bewilligungsbescheid in Höhe von 16,4 Millionen überreicht

„Alles auf Anfang“: Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer überreichte am vergangenen Freitag im Rahmen des Programms „Hessenkasse“ im Regierungspräsidium in Kassel einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 16,4 Millionen Euro an Bürgermeister Marcus Dittrich und den Ersten Stadtrat Jost Riedel. Damit ist die Stadt Bad Karlshafen ihren im Laufe der vergangenen Jahre angehäuften Kassenkredit („kommunaler Dispo“) auf einen Schlag los.

Im Frühjahr hatte die Stadtverordnetenversammlung die Teilnahme an dem deutschlandweit einmaligen Programm des Landes zur Entschuldung der kommunalen Kassenkredite beschlossen. Mit der „Hessenkasse“ übernimmt das Land Hessen durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) die Tilgung sowie die Zinszahlungen für den Kassenkredit. Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadt Bad Karlshafen, über 30 Jahre einen kommunalen Eigenanteil an den Tilgungsleistungen von 25 Euro pro Jahr und Einwohner zu leisten (ca. 93.000 Euro jährlich). Nach 30 Jahren übernimmt das Land den dann noch ausstehenden Restbetrag des Kassenkredits komplett. Über den Kassenkredit wird die laufende Verwaltungstätigkeit finanziert. Der hohe Betrag war im Laufe der Jahre durch die unausgeglichenen Haushalte der Stadt (Fehlbeträge) aufgelaufen.

Bürgermeister Marcus Dittrich zeigte sich daher erfreut über dieses deutschlandweit bisher einmalige Entschuldungsprogramm und die damit verbundene große Entlastung für die Stadt. „Der Weg zum ausgeglichenen Haushalt  stellt aber weiterhin einen besonderen Kraftakt für unsere Stadt dar“, so Dittrich. Denn durch weitere Änderungen des kommunalen Haushaltsrechts will das Land verhindern, dass es zu einer neuen Verschuldung der Kommunen über Kassenkredite kommt. So hat sich auch die Stadt Bad Karlshafen dazu verpflichtet, ab 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Zudem müssen unterjährige Liquiditätskredite bis zum jeweiligen Jahresende abgebaut sein und der Haushalt eine gewisse Liquiditätsreserve vorhalten. Damit soll künftig ein „Leben auf Pump“ verhindert werden: „Unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den nachfolgenden Generationen sind wir zu verantwortungsvollem Haushalten verpflichtet“, sagte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.


17.08.2018

Vermietung der Hausmeisterwohnung im Bürgerhaus Helmarshausen

Nähere Informationen erhalten Sie >>> hier <<<.


17.08.2018

Aktuelle Stellenanzeigen der Verwaltung

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10.08.2018

Pressemitteilung des LANDKREISES KASSEL

Ab sofort keine Wasserentnahme mehr aus Gewässern im Landkreis erlaubt Extrem niedrige Wasserstände erfordern Einschränkungen – es drohen Strafen bis zu 50.000 Euro

Landkreis Kassel. Anhaltende Trockenheit, kein Regen und auch keine Änderung in Sicht: Seit Februar 2018 verzeichnet das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie fehlende oder viel zu geringe Niederschläge. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes sind absehbar auch keine flächendeckenden Regenfälle in Sicht. Regionale Schauer und Gewitter verbessern die Lage höchstens kurzfristig, so dass insgesamt weiter von niedrigen Wasserständen und Durchflüssen in unseren Gewässern zu rechnen ist.

Der Landkreis Kassel erlässt daher ein ab sofort geltendes Verbot der Wasserentnahme zu Bewässerungszwecken aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet. Das Verbot gilt für den Gemein-, Anlieger- und Eigentümergebrauch, aber auch für Fälle, in denen eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Wasserentnahme erteilt wurde. Damit ist auch das Schöpfen von Hand derzeit verboten. Davon nicht betroffen sind bislang Fulda und Weser.

Vizelandrat Andreas Siebert appelliert angesichts der außergewöhnlichen und ernsten Situation an die Vernunft der Bürger: "Halten Sie sich an das Verbot. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Natur und Tiere geschützt werden. Das Verhalten jedes Einzelnen hat große Auswirkungen auf das ganze Ökosystem. Wir müssen an den Schutz unserer Heimat denken, damit diese auch in Zukunft für uns erhalten bleibt."

Denn: Die Pegel der oberirdischen Gewässer im Landkreises Kassel schwinden und damit auch der Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Auswirkungen der extremen Trockenheit werden immer mehr spürbar. Durch den geringen Wasserstand der Bäche, Flüsse und Seen und die starke Erwärmung des Wassers verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Fische und andere Organismen, auch die Nahrungsgrundlage anderer Tierarten wird stark beeinträchtigt. Insbesondere an kleinen Gewässern besteht die Möglichkeit, dass zusätzliche Wasserentnahmen dazu führen, dass die Tiere verenden.

Bußgeld in Höhe bis zu 50.000 Euro

Wer gegen das Wasserentnahme-Verbot des Kreises verstößt, für den kann es richtig teuer werden. Die Ordnungswidrigkeit kann im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

09.08.2018
Pressemitteilung Hessischer Literaturrat e.V.

Stipendium „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ ist mit Schriftstellerin und Nachwuchstalent Jenifer Becker in Bad Karlshafen gestartet

Fünf Autorenresidenzen im ländlichen Raum organisiert der Hessische Literaturrat e.V. 2018 mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und in Zusammenarbeit mit ländlichen Gemeinden Hessens unter dem Titel „Land in Sicht“. Den Auftakt machte Schriftstellerin und Nachwuchstalent Jenifer Becker im Juli 2018. Bis Ende August wird sie in der nördlichsten Gemeinde Hessens leben, arbeiten und vor allem schreiben. Die in Braunfels geborene Autorin arbeitet am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Jenifer Beckers erster Roman behandelt u.a. die Geschichte der Hugenotten, die auch in Bad Karlshafen eine wichtige Rolle spielte, und soll 2019/2020 voraussichtlich unter dem Titel „Ladys“ bei Hanser Berlin erscheinen:

„Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen den Hugenotten und meiner schweigsamen Oma mit der lilaschimmernden Dauerwelle und ihrem pragmatischen Materialismus gibt. Ich sehe genau vor mir, wie sie in der Pergola sitzt, Filterkaffee aus einer dünnwandigen Tasse trinkt und aus dem Augenwinkel mit leichtem Unbehagen meinen Opa betrachtet, der zitternd die mütterliche Stammbaum-Linie mit dem Finger bis nach ganz oben fährt, bis zu den Hugenotten.“ (Jenifer Becker)

(Copyright: Ramune Pigagaite)

Jenifer Becker will ihren Aufenthalt u.a. für weitere Romanrecherche in den historisch reichen Stadtteilen Bad Karlshafen und Helmarshausen nutzen, bringt sich aber auch mit Workshops mit Schulklassen aktiv in das städtische Geschehen ein. Ihre erste Veranstaltung fand am 1. August im örtlichen Antiquariat Bernhard Schäfer (Inh. Christian Schäfer) unter dem Titel „Literatur im Gewölbe“ statt. Es sollen aufgrund des sehr erfolgreichen Auftaktes mit Jenifer Becker in Zukunft weitere kulturelle Veranstaltungen in dem besonderen Ambiente stattfinden. Der Abend wurde von Harry Oberländer, Autor und Vorstandsmitglied des Hessischen Literaturrats, moderiert und vom Hausherren Christian Schäfer musikalisch am Cembalo begleitet.

Mehr Informationen unter: www.hessischer-literaturrat.de und www.bad-karlshafen.de


08.08.2018

Erhöhte Waldbrandgefahr – Bitte um Wachsamkeit

Aufgrund eines offenbar durch Brandstiftung verursachten Waldbrandes am Wechselberg oberhalb der Jugendherberge Helmarshausen bittet die Stadt Bad Karlshafen die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit:

Am Mittwochnachmittag wurden gegen 15.10 Uhr die Bad Karlshafener Feuerwehren zu einem Waldbrand im Bereich Wechselberg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte standen ca. 10 Quadratmeter Wald am Wanderweg zwischen dem Parkplatz Wechselberg und der Jugendherberge in Flammen. An der Brandstelle wurden Grillanzünder sichergestellt, die nach den ersten Ermittlungen der Polizei auf Brandstiftung hindeuten.

Die Bevölkerung wird daher aufgrund der weiter anhaltenden Trockenheit und hohen Wald- und Flächenbrandgefahr gebeten, wachsam zu sein und Brände oder Rauchentwicklungen sowie verdächtige Personen im Wald sofort über die Notrufnummern 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) zu melden.

Das Feuer am Mittwoch wurde zum Glück durch Passanten rechtzeitig entdeckt und konnte schnell gelöscht werden.

Welche Gefahren – auch für Leben und Gesundheit – durch unentdeckte und sich schnell ausbreitende Waldbrände drohen, ist derzeit täglich in dem Medien zu verfolgen. Bürgermeister Marcus Dittrich bittet aufgrund der anhaltenden Trockenheit daher die Bevölkerung, die folgenden Hinweise des hessischen Umweltministeriums dringend zu beachten:

  • In Wald und Flur sind offene Feuer verboten. Zum Grillen dürfen nur ausgewiesene Grillplätze genutzt werden.
  • Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, in den Wäldern zu rauchen. Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Trockene Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren und Auspuffrohre entzünden.
  • Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen weg. Glasscherben oder Flaschensplitter können wie ein Brennglas wirken und ein Feuer auslösen.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern frei – sie sind wichtige Feuerwehrzufahrten und Rettungswege für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und anderer Hilfsdienste. Beachten Sie unbedingt die Park- und Halteverbote.
  • Versuchen Sie ein entstehendes Feuer selbst zu löschen, sofern für Sie keine Gefahr besteht.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über die Notrufnummer 112.


26.07.2018

„Gisela – was das?“

Gisela H., ehrenamtliche Integrationslotsin des Landkreises Kassel, kennt den verzweifelten Gesichtsausdruck, mit dem ihr diese Frage gestellt wird, schon gut. Meist halten die Fragenden ihr dann ein amtlich aussehendes Papier oder ein Handyfoto eines ebensolchen Papiers vor die Nase. Die Fragenden, das sind geflüchtete Menschen, die schon in Wohnungen in Bad Karlshafen leben. Sie hoffen, dass die erfahrene Helferin, die zwei Jahre hauptamtlich die Gemeinschaftsunterkunft in der Winnefelder Straße leitete, ihnen all die Begriffe erklären und Vorgänge darlegen kann, die man kennen sollte, wenn man eine Wohnung anmietet, einen Antrag auf Kindergeld stellt, einen Handyvertrag abschließt. Und was es sonst noch zu tun gibt, wenn man in Deutschland ankommen und sich integrieren will.

Deshalb hatten Gisela H. und drei Mitstreiterinnen, die ebenfalls die Fortbildung zur Integrationslotsin erfolgreich absolviert haben, eine gute Idee: seit dem 13.07.2018 bieten sie jeden Freitag von 15 – 17 Uhr ehrenamtlich eine Beratung für Geflüchtete aus Bad Karlshafen an.

Unter dem Titel: „Papiere? Papiere!“ können sich geflüchtete Menschen, die in Bad Karlshafen leben im Kulturtreff des Bürgervereins in der Carlstraße, Rat und Hilfe holen. Beim Lesen der Stromrechnung, beim Ausfüllen des Jobcenter – Antrags – und bei der Arbeitssuche.

„Wir haben schon als Hauptamtliche einige Flüchtlinge, die hier auch lernen, wie man einen Lebenslauf und eine Bewerbung schreibt, erfolgreich in feste Arbeitsplätze vermittelt. Dies wollen wir fortführen, die Menschen sind es leid, von Transferleistungen abhängig zu sein!“ sagt Martina M., ebenfalls ehemals Haupt – und jetzt Ehrenamtliche.

Michele J., Integrationslotsin und Antje B., ehemalige Hauptamtliche aus Gieselwerder und nun auch Integrationslotsin mit guten Kontakten, ergänzen das Team, ebenso wie eine wechselnde Anzahl anderer Freiwilliger.

„Unser Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe,“ sagt Antje B. „Und durch diesen festen Ort und die festen Zeiten entlasten wir natürlich auch uns selber – wenn demnächst jemand auf uns zustürzt mit diesem verzweifelten Gesichtsausdruck – was das? – dann können wir auf den Termin freitags verweisen!“

Das Team der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer wird die Aufwandsentschädigung, die der Landkreis Kassel den Integrationslots*innen  für Beratung etc. gewährt an den Kulturtreff spenden.

Der Bürgerverein ist hocherfreut über das neue Angebot der engagierten Frauen. Sehr willkommen sind in der Arbeitsgruppe weitere Freiwillige aus der Bevölkerung zur Mithilfe, sowie Spenden von Bürger*innen willkommen, die den Treffpunkt unterstützen wollen.

Direkt für die Unterstützung der Geflüchteten werden insbesondere Menschen gesucht mit besonderen Kenntnissen in z.B. Deutschunterricht, Behördenwissen, Arbeitsmarktzugang etc.


20.07.2018

Vermietung der Hausmeisterwohnung im Bürgerhaus Helmarshausen, Niederau 15

Im Bürgerhaus Helmarshausen, Niederau 15, befindet sich eine Hausmeisterwohnung, die die Stadt Bad Karlshafen zur Vermietung anbietet.

Die Wohnung hat eine Größe von 81 qm.

Mit der Nutzung der Wohnung ist es möglich, für das Bürgerhaus die Hausmeistertätigkeit zu übernehmen, z.B. Führung des Terminbuches für Veranstaltungen im Saal des Bürgerhauses, Ausgabe von Schlüsseln an die Veranstalter, Abnahme der genutzten Räume nach der Veranstaltung, Rücknahme der ausgegebenen Schlüssel, weiterhin Überwachung des Gebäudes und Mitteilung von Schäden an das Bauamt der Stadt.

Der Wohnung angeschlossen ist eine Gaststätte, die, auf Wunsch, ebenfalls gepachtet werden kann.

Zur Gaststätte gehört ein Saal für 200 Personen, ein Foyer mit Toiletten und eine Kegelbahn sowie weitere Nebenräume.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an den

Magistrat der Stadt Bad Karlshafen

Hafenplatz 8

34385 Bad Karlshafen

Bei Interesse an der Pacht der Gaststätte und/oder der Hausmeistertätigkeit bitten wir Sie, auch Ihre bisherigen Tätigkeiten anzugeben.

Für Fragen steht Ihnen Herr Vix unter der Telefonnummer 05672/9999-31 zur Verfügung.




14.03.2018

Beratungsangebot des Gesundheitsamtes Region Kassel, der Sozialpsychiatrische Dienst

Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychischen Problemen/Erkrankungen oder Suchtproblemen sowie deren Angehörige.

Ihre Anliegen werden selbstverständlich diskret behandelt. Der Mitarbeiter steht unter Schweigepflicht.
Einmal monatlich findet in den Räumen des Rathauses Bad Karlshafen eine Sprechstunde des Sozialpsychiatrischen Dienstes statt. Die Termine erfragen Sie entweder bei der Stadtverwaltung Bad Karlshafen oder besser unter der Telefonnummer des Sozialpsychiatrischen Dienstes 0561/787-5390. Unter dieser Telefonnummer werden auch die Termine vergeben.

Termine 2018

Sprechstunde SOPD

Bad Karlshafen

 

04.04.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

02.05.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

13.06.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

11.07.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

08.08.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

19.09.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

17.10.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

14.11.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

12.12.2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

Bei Terminwunsch bitte: 0561/787-5390 anrufen!




Städtebauförderungsmittel für private und

öffentliche Baumaßnahmen

Informationen zum Fördergebiet und zu den Grundsätzen der Förderung
sowie den Förderantrag erhalten sie hier!


10.11.18

Steuertermin 15.11.2018

Zu dem oben genannten Termin werden folgende Steuern und Abgaben fällig:

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10.11.18

Erste Änderung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Karlshafen

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Karlshafen hat in der Sitzung am 23. Oktober 2018 beschlossen, die Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Karlshafen vom 12. Dezember 2017 wie folgt zu ändern:

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08.11.18

Stadtentwicklung Helmarshausen: Einladung zur Bürger-Informationsveranstaltung

Die Stadt Bad Karlshafen lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Helmarshausen ein zur öffentlichen Vorstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für Helmarshausen

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