Solequellen

Bereits im Jahr 1730 entdeckte Jacques Galland eine Solequelle mit einem Salzgehalt von 2,9 %, die zunächst für die Salzgewinnung genutzt wurde. Seit 1838 wurde diese Quelle dann für Heil- und Kuranwendungen genutzt. Karlshafen wurde Kurort und bereits 1955 als Sole-Heilbad anerkannt.

Die Bad Karlshafener Sole bildet seit Jahrzehnten die Grundlage für den Ruf des Heilbades. Das Heilwasser wird seit 2004 aus 1.150 m Tiefe gefördert und hat eine Temperatur von ca. 46° C. Die Sole enthält nicht nur Natrium-Chlorid, sondern auch Eisen, halbgebundene Kohlensäuren und schwefelsaure Alkalien. Der Kochsalzgehalt beträgt 23% und liegt damit knapp unter den Werten des Toten Meeres.

Verwendung findet dieses Thermalwasser in der Therapieabteilung des Kurzentrums, am Gradierwerk und in der Weser-Therme. Es handelt sich nicht um Trinkwasser und darf nur verdünnt im Badewasser verwendet werden.